Unsere Wanderung
beginnt beim Freibad, wo auch unsere Übersichtstafel steht.
Wir gehen in Richtung Zechengrund, vorbei an der Kreuzung zum Dreibornergrund.

Pos.1

Kurz nach der Einmündung des Schindelbaches sehen wir links des Weges
eine grüne Markierung im Wald.
Dort ist ein Stollenmundloch (vermutlich Davidstollen 480m).


Pos.2

Wir laufen weiter nach Norden bis zu den Fischzuchtteichen.

Vor dem ersten Teich biegen wir auf einem Trampelpfad nach rechts ab und
erreichen das Mundloch des Xaveriusstollens (20m).


Früher war hier, lt. Nachforschungen von Mike Glöckner, eine Goldwäsche.
Bachaufwärts ist bereits in der Öderkarte ein Teichlein eingezeichnet.

Pos.3

Unsere Wanderung geht bergan weiter auf dem Zechengrundweg.
Links des Weges sehen wir ein verbrochenes Mundloch.
Das war der Bescherte Gabe Gottes Stolln, des Herrn von Schönberg.

Rechts können wir einen alten Wassergraben erahnen

der zur Wasserregulierung im Bergbaugebiet diente.

Pos.4

Einige Meter weiter sehen wir auf der rechten Seite rostfarbenes Quellwasser.
Die Quelle aus dem tiefen Hilfe Gottes Stollen.


Pos.5

Wir erreichen die nächste Kreuzung, wo es rechts bergab zum Zechenbach geht.
Bachaufwärts ist auf unserer alten Bergwerkskarte eine alte Erzwäsche eingezeichnet.
Weiter Bachaufwärts -siehe auch Pos.7 war zur Wasserregulierung ein

kleiner Bergteich mit Staudamm und die Sielhütte (Siel = Dammdurchlaß).

Ein Weg entlang des Baches ist hier nicht vorhanden.
Deshalb gehen wir zurück auf den Zechenweg und dann bergauf bis zur nächsten Kreuzung.

Pos.6

Auf der linken Seite waren Holzkohlelagerstätten.
Für Holzkohlemeiler, war der Standort nicht windig genug (siehe Pos.17).
Holzkohlestücke sind noch Heute zu finden.
Wir gehen wieder weiter nach rechts zum Zechenbach .

Pos.7

Der Zechenbach war zwischen alter Wäsche und dieser Kreuzung durch
einen Damm mit Durchlaß unterbrochen.


Pos.8 bis 11

Auf der rechten Seite des Zechenbaches waren etliche Tagesschächte,
Bingen und Zugänge zu den Stollen Flachengange und tiefer Stollen.
Es folgt ein 3 Tage Schacht und der Zugang zum Beschert Glück Flachen.
Nutzen Sie zur Orientierung die Übersichtskarte;
in der Natur sind die Details nur noch vom Fachmann wahrnehmbar.

Pos.12 

Links des Baches wurde hier 2013 das in der Öderkarte vermerkte Pochwerk wieder entdeckt. 


Schlackefunde weisen darauf hin, das hier auch eine Waldschmelzhütte stand.
Rechts des Baches ist auf der Öderkarte das Symbol eines Wasserrades eingetragen,
welches vermutlich zum Antrieb des Pochwerkes oder der Entwässerung
des Beschert Glück diente.

Pos.13 

Linksseitig, an der Stelle wo der Zechenbach / Schieferbach nach Osten abbiegt,
ist das Mundloch des alten Stollens bzw. die Fundgrube am Beschere Glück. 

Wir gehen weiter bergan bis der Bach durch eine Röhre geleitet die Seite wechselt.

Kurz danach biegen wir links ab.


Pos.14 bis 16 

Wir sind nun auf dem alten Zechenweg. Die Zeche / Fundgrube am Beschert Glück,
besteht aus mehreren Tagesschächten. 


Hier befanden sich auch ein Huthaus und der alte Kunstschacht;
siehe auch Hinweise auf der alten Bergwerkskarte
und Symbol eines Wasserrades auf der Öderkarte. 


Wir gehen weiter und blicken linksseitig noch einmal auf die durch den Bergbau geformte Landschaft.

Pos.17

Rechts des Weges können wir bei genauem Hinsehen Holzkohlereste finden.
Mike Glöckner erklärt den Standortbedingungen für einen Holzkohlemeiler.

 
Er benötigte einen windigen Standort und Wasser in der Nähe zum Löschen. 

Achtung an dieser Kreuzung geht es geradeaus.

Pos.18

Links des Weges ist noch sehr deutlich ein Wassergraben zu sehen, der vermutlich von der Zeche kommend,

am Holzkohlemeiler vorbei zu den jetzigen Fischteichen verlief und dort
in den Zechenbach einmündete. 

Sie können nun individuell zum Ausgangsort zurück gelangen