Einführung

Grundlage für unsere Beschreibung der Bergbauregion im Oederaner Wald ist eine alte Bergbaukarte, die Uröderkarte, die Sächsischen Meilenblätter Berliner-, Freiberger- und Dresdener Ausgabe sowie Nachforschungen in verschiedenen staatlichen Archiven und Begehungen vor Ort. Nur wenn wir mit wachsamen Auge den Bergbauwanderweg entlanglaufen, können wir die Überreste des alten Bergbaugebietes erkennen. Leider werden auch diese noch verschwinden. Während der gesamten Abbauzeit wurden die einzelnen Schächte mehrmals Stillgelegt und wieder Aufgefahren, teilweise in unterschiedlichen Tiefen. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Namen für an gleicher Stelle verlaufende Schächte / Stollen. Das erschwert die Nachforschungen. Ein Beispiel dafür ist der Davidstollen (480m). Laut unseren Recherchen beginnt er am Standort 1 und verläuft vermutlich in Richtung Hausdorf. Im Mineralienatlas heißt es: 
Bis 1801 beschäftigte man sich hauptsächlich mit der Aufwältigung der alten Grubenbaue, später mit der Auffahrung des etwa 14 bis 18 m mehr Teufe einbringenden David Stollens, der 1834 nach einer Länge von ca. 480 m den Gottlob Flachen südöstlich des ersten Tagesschachtes erreichte. Gleichzeitig wurde unmittelbar neben dem 1. Tagesschacht auf den Gottlob Flachen ein neuer Tagesschacht geteuft. Bis zu diesem neuen Tagesschacht folgt der David Stolln, wie der Tiefe Hilfe Gottes Stolln auch genannt wurde,auf den Hilfe Gottes Stehenden vorgetrieben, um dessen Erzmittel in größerer Teufe aufzuschließen.“ Interessierte können auch nachlesen unter https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Sachsen/Mittelsachsen%2C%20Landkreis/Falkenau/Zechengrund . Garantie für die Richtigkeit der Angaben bzw. aktuellen Stand können wir nicht übernehmen.